"Wenn du etwas haben möchtest, das du noch niemals hattest, musst du wohl etwas tun, was du noch niemals getan hast..."

Dr. med. Ingfried Hobert, geb. 30.11.1960 in Rotenburg an der Fulda, praktiziert als Arzt für Ganzheitsmedizin, TCM und Traditionelle Tibetische Medizin seit 1991 in Steinhude am Steinhuder Meer.

Hier verbindet er das Beste aus verschiedenen Welten zu einer integralen Medizin: Schulmedizin, Naturheilkunde und traditionelles Heilwissen anderer Kulturen. Dr. Hobert ist Autor zahlreicher Gesundheitsratgeber und Bücher über traditionelle Heilverfahren. Er stellt sich als Lebensaufgabe, die jahrtausende alten Weisheiten der Heilkünste anderer Kulturen zu erforschen und auf ihre Anwendbarkeit im Westen zu prüfen. In einem eigens entwickelten ganzheitlichen Therapiekonzept wendet er dieses Wissen mit großer Leidenschaft in seiner Praxis an. Als Dozent der Medizinischen Hochschule Hannover verfügt er über die Ausbildungsberechtigung "Allgemeinmedizin" und "Naturheilverfahren". Als Mitglied der Ärztekammer Hannover leitet er den Qualitätszirkel "Ethnomedizin" und bildet Ärzte in der Disziplin "Integrale Medizin" aus mit der die Zertifizierung als"Arzt für Naturheilverfahren" erlangt wird.

Ausbildung
Nach Abschluss seines Medizinstudiums im Frühjahr 1986 promovierte er zum Doktor der Medizin über Bauchspeicheldrüsenenzyme und die Entstehung von Darmkrebs. Dabei fanden insbesondere seine Studien über Darmkrebserkrankungen, die er unter der singhalesischen Landbevölkerung Sri Lankas durchführte, in Fachkreisen besondere Aufmerksamkeit.

Beruflicher Weg
Nach seiner vierjährigen Facharztausbildung in Innerer Medizin, Kardiologie, HNO, Chirurgie und Notfallmedizin in verschiedenen deutschen Kliniken (Fulda, Rotenburg, Gießen) arbeitete er als Arzt auf den Bahamas, auf Gran Canaria und in der portugiesischen Algarve. Während des bosnisch-serbischen Krieges führte er zahlreiche Hilfskonvois in das Krisengebiet und leitete zwei Feldlazarette für bosnische Flüchtlinge in Mostar und Bihac. Bereits 1987 begann er seine Ausbildung in Traditioneller Chinesischer Medizin, die seit 1999 noch ergänzt wurde durch eine langjährige Ausbildung in Traditioneller Tibetischer Medizin und Pulsdiagnose. Bei verschiedenen traditionellen Heilern erwarb er sich Kenntnisse über unterschiedliche Heilverfahren. Intensive Begegnungen mit Schamanen auf Hawaii, Brasilien, Australien,Kambodia, Vietnam, Indonesien Westafrika, Nepal, Indien, Tibet und auf kleinen ostafrikanischen Inseln prägen sein ganzheitliches medizinisches Verständnis und inspirierten ihn für zahlreiche Gesundheitsbücher. Begegnungen mit tibetischen Lamaärzten auf den Reisen durch Tibet und Nordindien führten dazu, dass er sich besonders der tibetischen Medizin verschrieben hat. Eine Audienz bei Seiner Heiligkeit dem 14. Dalai Lama, die er 1999 zusammen mit seinem tibetischen Freund Geshe Gendun Yonten hatte, motivierte ihn, sich seitdem intensiv für tibetische Kinder zu engagieren und schließlich auch den Dalai Lama nach Steinhude einzuladen. Am 19.9.2013 besuchte der Dalai Lama schließlich Steinhude und sprach für 4000 Menschen.

Schriftstellerische Tätigkeit
Dr. Hobert arbeitet nebenberuflich als Fachjournalist und ist Autor zahlreicher Sachbücher und Gesundheitsratgeber. Einzelne seiner inzwischen 15 veröffentlichten Bücher sind in 5 Sprachen übersetzt. Regelmäßig veröffentlicht er Artikel über traditionelle Heilweisen anderer Kulturen (Ethnomedizin).

Ethnomed-Akademie                                                                                                                                                                                Mit seiner im Jahr 2000 gegründeten Akademie leited er als Meditationslehrer Patientenseminare und lädt regelmäßig Referenten zu aktuellen Themen ein.Die von ihm initiierte Ärzte-und Therapeutenausbildung "Integrale Medizin" führt er zusammen mit Dr.Ruediger Dahlke durch, ebenso wie  Ethno-Fortbildungs-und Forschungsreisen rund um die Welt.  

Umweltmedizin                                                                                                                                                                                               Seit 2011 ist er Aufsichtsratsvorsitzender der "Water Control AG" einer Gesellschaft die sich auf die Reinheitskontrolle des Trinkwassers spezialisiert hat.                   

Aktuelle Projekte
Das "Projekt Weltethos - Kinder engagieren sich für eine bessere Welt" steht seit 2 Jahren im Mittelpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten. Mit der ersten Weltethos Schule ist in Steinhude ein Stein ins Wasser geworfen, der bereits eine anschauliche Welle hervorgebracht hat. Noch heute unterstützen Kinder der Steinhuder Schulen aktiv Hilfprojekte für tibetische Flüchtlingskinder. Höhepunkt war am 19.9.13 der Besuch Seiner Heiligkeit des 14. Dalai Lama in Steinhude.

Tibetische Medizin - Traditionelle Chinesische Medizin
Der Ethno Medizin, insbesondere der Traditionellen Chinesischen und Tibetischen Medizin ist er durch langjährige intensive Forschung und praktische Anwendung, viele Reisen und nicht zuletzt seine Hilfsprojekte für tibetische Flüchtlingskinder in Nepal und Südindien mit seinem Freund Geshe Gendun Yonten besonders eng verbunden. Sein Herzensblut fließt weiter in die Erforschung fremder Kulturen und deren schamanischer Heilweisen. Hier führt er regelmäßig Studienreisen durch, um sich für weitere Bücher inspirieren zu lassen.

Mit seinem ethnomedizinischen Erfahrungsschatz, seinen Ausbildungen in traditionellen asiatischen Heilverfahren sowie der westlichen Schulmedizin verbindet er das Beste aus zwei Welten. Daraus entstanden ist ein eigenes ganzheitliches Therapiekonzept deren wichtigstes Untersuchungsverfahren die alte tibetische Pulsdiagnose ist. 

 

BootPersönliche Grenzerfahrungen 
Mit großer Leidenschaft suchte er in den 80iger Jahren spezielle Herausforderungen als Snowboardlehrer in den französischen Hochalpen, als Windsurflehrer in Portugal und Starkwindsurfer in den Brandungswellen vor Maui und Kauai, als Wellenreiter vor Biarizz, als Taucher vor dem australischen Barrier Reef oder als Drachenflieger und Fallschirmspringer.

Seine besondere Liebe gilt heute neben seiner Familie dem Meer, dem Windsurfen, Wellenreiten und dem Tornadosegeln.

"Wege entstehen indem man sie geht" (Franz Kafka)

 

 

 

 

Persönliches von meinen Reisen

Wenn ich mich heute frage, welche Leidenschaft ich von meinem  Vater neben vielen anderen wundervollen Dingen am meisten „mitbekommen“ habe, so ist dies sicher meine schwer zähmbare oft überschießende Neugierde. Diese Sehnsucht neues zu sehen und zu erfahren trieb mit endlosen Fragen und einer nur schwer zu beschreibenden aber sehr beglückenden Form der Abenteuerlust hinaus in die Welt zu anderen Völkern und Kulturen. Ich war neugierig und hungrig auf die Welt. Gleichzeitig war ich fasziniert von den unglaublichen Fähigkeiten unseres menschlichen Körpers und nichts war für mich spannender als die Frage: Wie funktioniert er, welche Kraft führt dazu das Wunden sich schließen und alles sich selbst immer wieder reorganisiert und nach Heilung und Gesundheit zu streben scheint. Welche „gute“Macht steckt dahinter ? Will sie uns zu höherem führen ? Wohin geht die Reise, was ist das Ziel, der Sinn. Worin liegt das Glück und was ist das Geheimnis von Vitalität und Gesundheit.

So bereiste ich schon während des Studiums lange bevor ich meine Facharztausbildung mit den Fächern Innere Medizin, Intensivmedizin und schließlich Kardiologie abschloss die Welt um zunächst in den Bergen Sri Lankas  in einem typischen Urwaldkrankenhaus am Rande von Kandy Basismedizin mit „Blossen Händen“ zu lernen und wie sich herausstellte auch schon aktiv zu betreiben. Eine spannende Erfahrung zumal die Zeit dort in den Bürgerkrieg zwischen Singalesen und Tamilen fiel und ich dadurch ordentlich mit anpacken mußte obwohl ich noch gar nicht fertig ausgebildet war. Verletzte lagen zu zweit im Bett, überall war Not am Mann und mußte mit einfachsten Mitteln behandelt werden. Hier lernte ich meine Sinne und Intuition zu nutzen und das best mögliche unter spärlichen Vorrausetzungen zu tun um Not zu lindern.

Später vertiefte ich meine Beziehungen zurr Landbevölkerung Sri Lankas indem ich umfangreiche Proben für meine Doktorarbeit mit nach Hause brachte. Es ging dabei um spezielle Bauspeicheldrüsenenzyme und den Zusammenhang zwischen ballaststoffreicher Ernährung und der Prävention von Dickdarmkrankheiten insbesondere Darmkrebs. In einer anderen Studie forschte ich zu dieser Zeit für einen befreundeten Professor auch über den DDT Gehalt der Muttermild in diesem Teil der Welt.

Während des Studiums folgten Tätigkeit in Frankreich und Portugal wo mich der Erfahrungsschatz der damals recht einfachen Medizin der Landärzte faszinierte. Auch hier lernte ich mit den damals zur Verfügung stehenden Mitteln Diagnostik zu betreiben und beobachtete den Umgang der Ärzte mit ihren Patienten.

Nach Abschluß des Studiums arbeitete ich dann eine Saison als richtiger Landarzt in der Algarve im Süden Portugals, später auf Abaco Island einer entlegenen aber faszinierenden Bahamas Insel und in schließlich in einer Naturheilkundeklinik auf Gran Canaria bevor ich mich am Steinhuder Meer in eigener Praxis niederließ.

Doch auch hier packte mich die Neugierde nach dem Heilwissen anderer Kulturen schnell wieder. Zu voll war die Schatzkiste des über jahrtausende gereiften Heilwissen anderer Völker, zu wertvoll der Inhalt den ich erschließen wollte. So wurde ich wie meine Freunde mich  nannten, zu einer Art „Schamanenjäger“. Ich suchte Schamanen und Medizinmänner in allen Teilen der Welt auf und befragte sie nach dem Geheimniss des Glück und der Gesundheit. Später nannte ich dies „Ethno Picking“. Gemeint ist damit das erforschen der wichtigsten Heilpflanzen und Heilverfahren, um das was sich wirklich als effektiv herausgestellt hat und auch bei uns im Westen anwendbar wäre, herauszuarbeiten.

Ein alter Traum von mir war endlich Australien zu bereisen und dort bei den Aborigines, den Menschen des Ursprungs etwas über deren Heilwissen zu erfahren. In New South Wales im Süden Australien begegnete ich dem damals fast schon 90 jährigen Gaboo, einem Aborigines Eldest von hohem Bekanntheitsgrad, da er es war, der in den 80 iger Jahren vom Ayers Rock das New Age ausrief und damit eine Welle von diesem Teil der Erde anschob. Noch kurz vor seinem Tod hatte ich die große Ehre von ihm persönlich und seiner Tochter eine Initiation zu erfahren. In einem nächtlichen Ritual wurde ich unter Gesängen mit den unterschiedlichsten Ocker-und Erdfarben von Kopf bis Fuß mit Totemtieren bemahlt. Es geschah an einem alten Kraftplatz am Fuße des den Aborigines heiligen Gulaga Mountains. In der folgenden Nacht ging ich auf eine Traumreise die mich in den tiefsten Schichten meines Seins berührte.Ich erlebte eine tiefe Verbundenheit mit der Natur bzw. tauchte für kurze Zeit tief in die Weltenseele ein. Diese Erlebnisse veränderten mein Leben erstmals nachhaltig und ich konnte mich öffnen für Dinge um mich herum die ich vorher nicht sehen konnte..

Von Gaboos Ehefrau, einer bekannten Nakaris Kräuterheilerin und Juta Stepanovs einer ihrer Schülerinnen wurde ich in das alte Wissen rund um die Heilpflanzen des autralischen Outbacks eingeweiht. Hier entdeckte ich meine Liebe zu den besonderen Heilpflanzen dieses Kontinents und der Art wie sie für medizinische Zwecke genutzt werden ohne sie zu zerstören. Das öffnete mich noch mehr für die wunderbaren Heilpflanzen des Outbacks über die ich gleich drei Bücher veröffentlichte. Meine Reise in diesem Teil der Welt führte mich abschließend ncohauf die Nordinsel Neuseelands zu einem Nachfahren der Maoris, der dortigen Ureinwohner dessen Art abgeschieden auf der Spitze eines Berges zu leben mich beeindruckte. Er brachte mir eine unvergessliche Meditationstechnik bei.

Als Windsurfer und Wellenreiter zog es mich in den folgenden Jahren gleich zweimal nach Hawaii, einmal nach Oahu und Maui zum Surfen und einmal nach Kauai der eigendlichen Schamaneninsel. Dort suchte und fand ich Salomon Kauai einen Kahuna Schamanen ( Hüter des verborgenen Wissens). Er weihte mich in unvergesslicher Weise  in das Heilwissen der Huna Medizin und des „Aloha Spirit“ ein. Von ihm erführ ich auch erstmals etwas über das berühmte „ Hooponopono Ritual“ das bis heute meine tägliche Arbeit begleitet. 

Meine Reisen gingen weiter nach Mittel und Südamerika wo ich mich in Brasilien in die Region nördlich von Rio (Armação dos Búzios) sowie auf die Halbinsel Yukatan in Mexiko mit  Heilpflanzen der dortigen Curanderos auseinandersetzte. Später in Patagonien und Feuerland traf ich einige der letzten Mapuche Schamaninnen die mir einiges überraschendes von den dortigen Heilpflanzen am Ende der Welt offenbarten.

In den 90 iger Jahren geschah es das ich mein Lachen verlor. Zu sehr belastete mich das Korsett der Schulmedizin insbesondere der Bürokratie und vielerlei damit zusammenhängenden Unfugs. Diesmal zog es mich zu den Marabus, den Wüstendoktoren Westafrikas. In Gambia hatte ich interessante Begegnungen mit verschiedenen Wüstenschamanen und ihrem Voodoo Zauber.Während ich zunächst von zwei Kleinstmeistern ( Scharlatanen) verführt wurde lande ich dann doch bei einem richtigen weithin sehr verehrten Marabu. Seine mit Gris-Gris und Ju-Ju  Talismänner und Amuletten verbundenen Heilungsrituale und eine letztlich besondere Zeremonie bei der ich mitten in einem Wüstendorf einen Vogel fangen mußte halfen mir letztendlich mein Lachen unversehrt wieder zu finden...unvergessliche Erlebnisse. 

Ein anderes Mal zog es mich nach Japan, nach Tokio und in die südjapanische Inselwelt zu den Izu Inseln insbesondere nach Ni-jima. Dort erlernte ich die Tradition der Zen Meditation und die  japanische Teezeremonie kennen. Ausserdem hatte ich ausreichend Möglichkeiten  verschiedene Algensorten als Salat und Sushibeilage zu probieren. Rotalgen, Nori und vor allem Wakame weckten mein Interesse so sehr das ich mich in die Algentherapie vertiefte und später Algenfarmen in der Bretagne besuchte ebenso wie eine Algenfabrik und Algenkosmetikfirma in Südfrankreich. Die Algen wurden fester Bestandteil meines Therapiekonzeptes. Aus den Erfahrungen mit den Algen entstanden zwei Bücher. 

 

Meine intensivsten Reisen führten mich um die Jahrtausendwende nach Nepal, Indien und Tibet. Zunächst jedoch zu den tibetischen Exilkolonien in Zentralindien ( Mundgod und Hunsur) und nach Dharamsala wo ich mich im Men-Tsee-Khang Krankenhaus intensiv mit den Wurzeln der traditionellen tibetischen Medizin beschäftigte. Wie durch ein Wunder bekam ich im heiligen Palast des Dalai Lama eine 90 minütige Privataudienz bei seiner Heiligkeit. Sein Lachen und sein unbeschreiblich herzlicher und warmer Händedruck lassen mich noch heute freudig erschauern. Nicht zuletzt diese für mich tiefgreifende Begegnung führte dazu das er mich 14 Jahre später in Steinhude besuchte und hier auf einer Insel im Steinhuder Meer vor 4000 Menschen einen unvergesslichen Auftritt hatte. Sein Auftreten und seine Rede lösten unbeschreibliche Glückgefühle in all denen aus die sich von seiner Präsenz anstecken ließen. Diese Verbindung zu ihm und den Menschen um ihn herum führte dazu, das mich über 12 Jahre einmal im Jahr fünf tibetische Mönche, darunter meist auch ein Amchi Arzt meist gleich für 4 Wochen in Steinhude besuchten. Zusammen mit  meinem tibetischen Freund Geshe Gendun Yonten brachten sie uns ihre Kultur, Entspannungsrituale und ihr Wissen rund um das Menschsein und um Heilkräuter nahe. Sie lehrten mich ihr Wissen und ich wendete es mehr und mehr an. Aus diesen Erfahrungen wurden ebenfalls drei weitere Bücher.

Später reiste ich dann auch direkt nach Tibet. Mit dem Jeep ging es durch das tibetische Hochland nach Lhasa wo ich u.a. die 1916 gebaute und heute noch blühende Keimzelle der tibetischen Medizin, das dortige „Mentsekhang“ Krankenhaus für tibetische Medizin besuchte. Der Chefarzt persönlich gab mir eine Einführung in die Essenz dieser 2300 Jahre alten Medizin.

Eine tiefe persönliche Berührung der besonderen Art erfuhr ich auf einer dieser Reisen bei einem Tulku, einem hohen weisen Würdenträger in der Exilkolonie Mundgod in Zentralindien. Nach jahrelanger Gefangenschaft in einem chinesischen Verließ lebte er abgesondert in der Dunkelheit einer tiefen Höhle. Als Orakel wurde er hoch verehrt und auch der Dalai Lama besuchte ihn, so sagte man regelmäßig einmal im Jahr. Diese Berührung veränderte meine Leben grundlegend. Es geschah wenige Monate später genau das, was er vorausgesagt hatte: Ich traf eine Frau, verliebte mich und bekam zwei wunderbare Töchter….

Nach der Jahrtausendwende lies ich es etwas ruhiger angehen. Mich faszinierte die Wärme und das Meer und so richtete sich meine Neugierde auf die Inselwelt des indischen Ozeans. Dort bereiste ich mehrfach mit meiner Familie eine Inselgruppe nordöstlich von Madagaskar ( meine Kinder besuchten während dieser Zeit eine örtliche Schule auf der Insel Mahe). Hier kartographierte ich mit Unterstützung zweier „Bonne hommes du bois“ ( Kräuterheiler des Waldes) über die Jahre etwa 60 verschiedene Heilpflanzen und veröffentlichte auch dazu mehere Abhandlungen.

Spätere Reisen gingen ins Königreich Oman und auf die  Arabische Halbinsel wo ich mich mit der traditionellen Medizin aus 1001 Nacht beschäftigte. Diese teilt sich in die  Beduinenmedizin und die Medizin des Propheten Mohamed. In Muskat besuchte ich das Royal Hospital of Oman des dortiger Herrschers Sultan Qaboos bin Said und gewann weitere inspirierende Eindrücke in die dortige damals erstaunlich moderne Medizin. Ein ähnliches Krankenhaus besuchte ich nur wenige Jahre später im Sultanat Brunei auf Borneo das Jerudong Park Medical Center des Sultans Hassanal Bolkiah wo modernste Medizin vom aller feinsten praktiziert wurde. Diese damals sehr spezielle „Ethno“ Reise führte mich u.a. auch durch Kräuterapotheken in Ho-Chi-Minh Stadt (Saigon) in Vietnam ebenso wie zu den dichten Mangroven Flüssen nördlich von Sihanouk in Kambodscha und schließlich auch nach Bali, der Insel der Götter und Dämonen wo ich einen kleinen Eindruck in den Zauber der Insel und ihrer aussergewöhnlichen Regenwaldpflanzen bekam.

Erstaunlicherweise hatte ich erst viele Jahre später  das Glück das mich ausgerechnet eine  balinesiche Schamanin  mit der „Geisterwelt“  der Heilpflanzen Amazoniens kurzum mit  Ayahuasca  und San Pedro in Berührung brachte. Bei einer 8 stündigen Zeremonie die von heiligen Gesängen sehr achtsam und liebevoll begleitet wurde, durfte ich mit den Auszügen dieser beiden Pflanzen eine tiefe Erfahrung machen und ein unbeschreibliches „ankommen in meinem Körper“ feiern…


Hinweis

Dr. med. Ingfried Hobert ist approbierter Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin und TCM. Er ist Mitglied der Ärztekammer Niedersachsen. Die Approbation und Dissertation wurde in Deutschland erteilt. Dr. Hobert unterliegt der Berufsordnung der Ärztekammer Niedersachsen.

Diese ist zugänglich unter www.aekn.de. Es wird darauf hingewiesen, dass E-Mails nur einmal täglich abgerufen werden. Die Übertragung von E-Mails erfolgt ungeschützt. Eingehende E-Mails werden vertraulich behandelt.

Ingfried HobertDr. med. Ingfried Hobert, An der Friedenseiche 5, D-31515 Steinhude am Meer

Arzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren, Umweltmedizin, Traditionelle Chinesische Medizin, tibetische Heilverfahren, Ethnomedizin

Tel. 05033 / 9503 0,  eMail: praxis@drhobert.de

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