Das Gesetz des Glücks

Anmut

Anmut ( Ausdruck deines verwirklichten Selbst) ist Ausdrucksstark. Sie bewirkt,dass man dir vertraut, dich bewundert, die Liebe entgegenbringt und du alle Mittel zu einem erfülltem Leben zur Verfügung hast.

 

Befriedigung

Du suchst Befriedigung und weißt nicht, dass in dir schon Befriedigung ist, deswegen suchst du außerhalb. Unglücklicherweise gibt es keine Befriedigung außerhalb von dir. Da kannst du nur dein Geld, deine Zeit und dein Leben verschwenden

 

Gott

Dieser Planet gehört Gott. Gott hält ihn in seiner Bahn. Lasse Gott auch die Bahn deines Lebens lenken. Mische dich nicht ein. So verschonst du dich von Schmerzen, Tragödien, Verzweiflung und Aussichtslosigkeit

 

Disziplin

Ohne Disziplin kannst du gar nichts erreichen. Du kannst dich in deinem leben nicht verfeinern, nicht kristallisieren.

 

Druck aushalten

Wir wissen das ohne Druck niemals ein Diamant aus Kohlenstoff wird. Wenn du glaubst, du kannst den Druck nicht länger aushalten, dann hast du nicht verstanden, das du ein Mensch bist. Menschen sind dafür gemacht, extremen Druck auszuhalten. So kristallisieren sie ihr Bewußtsein.

 

Herz und Verstand

Lebe mit dem Herzen und diene mit dem Verstand. Wenn du so dein Herz und deinen Verstand benutzt, wirst du es niemals bereuen und dein inneres Wesen verwirklichen.

 

 Lebendigkeit

Frage dich nicht was die Welt braucht-frage dich was du brauchst, um dich lebendig zu fühlen, und dann tue es. Denn die Welt braucht lebendige Menschen.

 

Maya

Beantworte dir die Frage, ob du auf alles verzichten könntest, mit Aussnahem deines inneren Selbst. Tatsache ist, du verzichtest auf dein Selbst und meinst alles andere zu brauchen. Das nennt man Maya. Du betrittst das Reich des Göttlichen, wenn du um dich selbst weißt und dich von allem anderen befreit hast.

 

"Du musst nicht zur Erleuchtung vorstoßen, denn du bist erleuchtet.  Sie stößt zu dir vor, wenn du ihr eine Chance gibst. Lass deine Anhaftung an das Unwirkliche entgleiten, und das Wirkliche wird schnell und sanft dessen  Platz einnehmen. Hör damit auf, dir einzubilden dies zu sein oder jenes zu tun,  und du wirst erkennen, dass du an der Quelle und im Herzen von Allem bist. Auf  diese Weise wird eine Wahrheit in dir reifen,die nicht Wahl oder  Bevorzugung darstellt, sondern eine Kraft, die alle Dinge liebenswert und  liebenswürdig macht."             - Sri Nisargdatta Maharaj

Befindest Du Dich in Übereinstimmung mit dem Gesetz des Glücks, werden die Dinge zu Dir kommen. Es ist ein Glück , wenn etwas zu Dir kommt und es ist ein Unglück, wenn Du hinterherrennen mußt. Das hinterher Rennen bringt Dich zum Schwitzen und zum Verzweifeln. Und wenn Du es dann hast, kannst Du nichts damit anfangen.

Das Glücks liegt nicht nur darin das Du herausfindest wer Du  bist , sondern darin wie tief Du bist, was Du bist.

Glück ist, dein Selbst in Dir zu wissen, diese Aufmerksamkeit zu halten. Glück ist, den gegenwärtigen Zustand deines Selbst zu kennen, und eine Strategie zu haben, diese zu erhalten.

 

"Eine Blume wächst und wächst, sie bringt ihre Blüten hervor und versprüht ihren Duft - absichtslos - weil es so ihre Natur ist. Sie ist ganz was sie ist. Sie will kein Baum oder Fluss sein, sondern nur das was sie ist.... und wir ...?

  

weiteres unter:  http://www.ethnomed-akademie.de/action.news.dn.html

 

 

Von der Ich-Werdung zur Selbstwerdung 

 Jeder Mensch durchläuft einen zweiphasigen Entwicklungsprozess, bestehend aus Ich-Werdung und Selbst-Werdung. Aus Sicht dieser Zweiteilung findet Spiritualität in der Selbst-Werdung statt.

Spiritualität und spirituell zu leben lässt sich ausgehend von einem grundlegenden menschlichen Entwicklungskonzept her verstehen und erläutern. Ganz grob und die Realität sicherlich vereinfachend, lassen sich zwei Entwicklungsphasen und Lebensrichtungen bzw. Lebensphilosophien unterscheiden. C.G. Jung nannte sie Ich-Werdung und Selbst-Werdung. Es gibt auch andere Bezeichnungen dafür, denn dieser Unterteilung liegt das fundamentale menschliche Entwicklungsprinzip zugrunde, das viele Weise und spirituelle Lehrer schon lange vor Jung gelehrt haben. Man könnte z.B. auch von Abstieg und Aufstieg, Involution und Evolution, Verwicklung und Entwicklung sowie von Verkörperung und Vergeistigung sprechen. Spiritualität findet im jeweils letztgenannten statt, allerdings gibt es wichtige Zusammenhänge zur vorausgehenden Ich-Phase, ohne die man nicht spirituell werden kann..

In der Ich-Werdung baut der Mensch eine Ich-Identität und Persönlichkeit auf, Spiritualität spielt im Allgemeinen keine Rolle. Er nimmt soziale Rollen an und entdeckt seine individuellen Eigenschaften und Interessen, die ihn von anderen unterscheiden. Er entwickelt klare Vorstellungen vom Leben und sich selbst. Der Ich-Werdungsmensch entdeckt aber nicht nur seine individuellen Wünsche, körperlichen und emotionalen Bedürfnisse und Interessen, er versucht sie auch aktiv im Leben zu verwirklichen. Er geht wie die Märchenhelden hinaus in die Welt, um sich dort das "Seine" zu erobern. Der Ich-Mensch sucht, findet und verwirklicht seinen Platz im Leben und in der Gesellschaft, mehr oder weniger erfolgreich. Wie gut ihm das gelingt, ist für unsere Betrachtung nicht so wichtig. Entscheidend ist die persönliche Ausrichtung und die ist nicht spirituell, sondern ich-betont, denn spirituell leben fördert das Ich grundsätzlich nicht. Eine solche Ich-Phase muss nicht zwingend egoistisch-aggressiv sein, auch der Wunsch z.B. die Rolle einer Familienmutter einzunehmen, kann Teil dieser Ich-Werdungsphase sein.

Ich-Werdung und die mit Spiritualität einhergehende Selbst-Werdung finden genau genommen ständig beide gleichzeitig statt. Obwohl Ich-Werdung gerade nicht spirituell geprägt ist, ist sie dennoch eine wichtige Voraussetzung für die Selbst-Werdung und deren Spiritualität.

 

Spiritualität – der Weg vom Ich zum Selbst

 

Spiritualität ist (und bewirkt) die Öffnung des Ich gegenüber dem Selbst und die Annahme dessen Qualitäten. Der in diesem Sinne spirituell werdende Mensch überlässt sein Ich dem Selbst, so dass es zum individuellen Ausdruck, Diener und Boten des Selbst wird. Das Ich als menschliche Wahrnehmungs- und Persönlichkeitsstruktur bleibt aber stets erhalten.

Das Ich in der Selbstwerdungsphase identifiziert sich nicht mehr mit den erworbenen und gelebten Ich-Rollen, -Wünschen und -Egoismen. Es zieht sich aus dem üblichen, mehr oder weniger körperlich-materiellen und gefühlsverhafteten Leben zurück. Geistige Interessen gewinnen die Oberhand, der Betreffende wendet sich schrittweise der Spiritualität zu, wird mehr oder weniger spirituell in Verhalten und Lebenseinstellung. Er beginnt nicht nur spirituell zu denken (das ist leicht), sondern kann auch spirituell leben. Ein echter solcher Selbst-Werdungsprozess ist keine Flucht vor der Ich-Werdung, sondern eine reife, oft nur unter Schicksalsdruck stattgefundene Entscheidung.

Das Selbst ist eine Art höheres Ich, deshalb wird es bisweilen auch Höheres Selbst genannt. Es ist im Gegensatz zum Ich das Ganze, es sieht das Leben aus einer höheren, ganzheitlichen Perspektive. Das Selbst ist der spirituelle Kern in jedem Menschen, manche definieren es auch als die Seele. Das Höhere Selbst verhält sich zu Gott wie ein Sonnenstrahl zur Sonne. Es ist ein kleiner, individueller göttlicher Funke, der persönliche Bezugspunkt zu Gott und Spiritualität. Es betrachtet die verschiedenen Leben wie Rollenspiele und ist sich ihrer alle gleichzeitig bewusst, da es multidimensional ist. Es ist nicht wie das Ich hypnotisch fixiert auf ein bestimmtes Leben. Das Selbst bringt das Ich "nach Hause", es ist die Instanz in uns, die quasi von Berufs wegen spirituell orientiert ist und Spiritualität in allen individuellen Facetten verkörpert.

Zunächst nimmt das Ich Kontakt auf mit dem Selbst, dann beginnt es sich mit ihm zu identifizieren und letztlich wird es eins mit ihm. Das Ich wird jedoch auch in fortgeschrittenen Phasen nicht völlig aufgesogen. Solche in östlichen Religionen oder auch Esoterik-Kreisen bisweilen betriebenen Versuche entsprechen m.E. einer falsch verstandenen Spiritualität. Solange man als Mensch lebt, geht es nicht ohne das Ich. Es wird mit zunehmender Spiritualität zwar immer mehr zum Gesandten, Diener und Ausführenden des Selbst, behält aber seine Individualität. Das ist, als ob das Sonnenlicht durch ein individuelles Prisma oder Brennglas fällt und dadurch gebündelt wird in verschiedene Farben und Richtungen.
Stellen Sie sich einen dunklen Kreis in einem größeren hellen Kreis vor. Der kleinere Ich-Kreis dehnt sich zunehmends aus und nähert sich dem Selbst-Kreis an. Selbst wenn die beiden identisch werden sollten – was äußerst selten ist – der Kreisrand des Ich-Kreises, also die Ich-Struktur als solche bleibt bis zum Tod erhalten.

 

 Was ist spirituell bzw. Spiritualität ? – Bewusstsein

Bewusstsein ist ein wesentliches Merkmal von Spiritualität, es darf aber nicht mit Wissen verwechselt werden. Es ist vielmehr das Endprodukt, die Quinta Essentia aus Verstehen, Empfinden und handelnder Erfahrung. Wer ein solches Bewusstsein von sich selbst (seinem Selbst) entwickelt, ist automatisch spirituell.

Bewusstsein ist ein oft benutztes Wort, wenn es um Spiritualität geht und ebenso in esoterischen Kreisen. Aber was genau ist Bewusstsein, wann ist jemand bewusst und damit auch spirituell?
Bewusstsein wird meistens mit Wissen verwechselt, ist tatsächlich aber viel mehr, nämlich das Ergebnis von Verstehen, Handeln und Empfinden, von Körper, Kopf und Bauch. Es ist erforderlich, etwas wirklich und tief zu verstehen und es darüber hinaus auch gefühlsmäßig zu erfassen und zu verarbeiten, wobei vor letzterem evtl. unbewusst zurückgeschreckt wird. Zusätzlich benötigt Bewusstsein das Umsetzen des Themas, von dem Bewusstsein erlangt werden soll, in Handlung. Nur die konkrete Erfahrung über Handeln führt dann zu echtem Verstehen und entsprechende Gefühlsprägung bzw. Gefühlserfassung.
Theoretiker werden also nie von etwas Bewusstsein erlangen und spirituell werden und wirklich spirituell leben können. Spiritualität ist keine Beschränkung auf vergeistigtes Meditieren, sondern vielmehr aktives Leben! Spirituell ist nicht zuletzt, wer bewusst handelt und durch Handeln Bewusstsein erlangt. Bewusstsein ist "bewusstes Sein".

Tibetausstellung und Vorträge in Steinhude

weitere Infos unter www.ethnomed.de