TCM > Zen

Zen

Susanne Preiss

Zen I   -  Das wertvolle Ich 

Einführung in die Tiefenmeditation

Seit mehr als 15 Jahren lehre ich verschiedene Meditationstechniken. Besonders für den Anfänger  geeignet ist die Tiefenmeditation ( Indische Mantra Meditation). Ein Intensivkurs Tiefenmeditation  findet unter dem Titel "Das wertvolle ich" seit vielen Jahren regelmäßig alle 6 Wochen an einem Samstagvormittag ( 8.30-13.00 Uhr) statt. ( Infos und Anmeldung unter 05033-950314 oder www.ethnomed.de

 

Zen II   -   Unendliche Horizonte

Meditation für Fortgeschrittene

Die Essenz des Soto-Zen, die zurück geht auf den berühmten japanischen Zen-Meister Dogen Zenji (1200-1253), besteht in ihrem Kern in de Ausübung einer korrekten Meditation: dem Zazen. Zazen ist, in einer aufrechten Haltung tiefer Konzentration einfach zu sitzen. „Einfach“ heißt, die Vitalität von Körper und Geist sind intensiv gesammelt, konzentriert, versenkt in die Zazen-Haltung. Körper und Geist sind dadurch völlig wach und wie eins in der kraftvollen Stille der gegenwärtigen Zeit zentriert. Unser individuelles Dasein wird so wieder im Urgrund des Lebens verankert. Körper und Geist können aus einer inneren Quelle schöpfen, sich selbst erneuern, und werden unabhängig vom Erreichenmüssen eines Ziels, einer äußeren Bestätigung. Die Begrenzung durch ein Bewußtsein, das alles zählen und messen muß und immer auf der Suche nach persönlichem Gewinn ist, fällt ab. Leben offenbart sich in seiner unmittelbaren Qualität.

Die Zazen-Haltung besteht darin, auf einem Kissen mit gekreuzten Beinen in aufrechter, natürlicher Haltung zu sitzen. Die Aufmerksamkeit wird auf die Spannkraft der Haltung und eine lange Ausatmung konzentriert. Im Raum des gesammelten Geistes auftauchende Gedanken und Bilder werden weder zurückgewiesen noch beurteilt, noch verfolgt. Bewußtsein und Unterbewußtsein können sich entleeren. Körper und Geist kehren so zu ihrer ursprünglichen, ungetrübten Verfassung zurück.

Zen ist in seinem Wesen Erfahrung einer tieferen Qualität der Wirklichkeit. Diese Erfahrung gründet sich auf Ausübung und kann durch das Denken weder vorweggenommen noch ersetzt werden. Worte und Begriffe können die lebendige Wirklichkeit nicht wirklich einfangen.

Der Zen-Weg ist Aktualisierung einer tieferen Wirklichkeit durch Übung von "Bewußtsein"

Die Zen Meditation findet alle 8 Wochen in meiner Praxis statt und ist nur für Menschen mit Meditationserfahrung geeignet.

Infos und Anmeldung in der Praxis oder unter  05033-950314  oder  www.ethnomed.de

 

 

Qi Gong

Fitness und Tiefenentspannung aus dem Reich der Mitte

Eine weitere Säule der therapeutischen Verfahren in der Chinesischen Medizin ist das Qigong. Qigong bedeutet Qi-Übungen, Umgang mit dem Qi. Spezielle Übungen zielen darauf ab, das Qi im Körper zu harmonisieren, es in gleichmäßigem Fluß zu halten und auf diese Weise Krankheiten entgegenzuwirken. Der Übende versucht zunächst, das Qi wahrzunehmen, es zu aktivieren und es mittels der Vorstellungskraft durch den Körper zu leiten. Das Qi kann im Körper in speziellen Leitbahnen zum Kreisen gebracht oder an die von einer Erkrankung befallenen Stellen des Körpers gelenkt werden, um auf diese Weise der Krankheit entgegenzuwirken. Weiterhin besteht die Möglichkeit, das Qi verstärkt an einem bestimmten Akupunkturpunkt zu sammeln. Mit der Qi-Kraft können Blockaden gelöst werden oder der Therapeut kann mit seinem Qi auf den Patienten einwirken und so energetische Mangelzustände beeinflussen.
In China gibt es inzwischen Sanatorien und Kliniken, wo diese Übungen manchmal ausschließlich, häufig aber kombiniert mit anderen Therapieverfahren bei chronisch erkrankten Patienten, bei Erkrankungen der Atemwege, des Herzkreislaufsystems, bei Gelenkbeschwerden oder selbst bei tumorösen Erkrankungen eingesetzt werden.

Auch das Taiji wird in China wieder zunehmend geschätzt. Anregungen für das Taiji lieferte den Chinesen der spielerische Kampf der Tiere: ein Spiel zwischen Geschmeidigkeit und Kraft, zwischen Schnelligkeit und Härte. Und so wie es aus daoistischer Weltsicht heißt: "Alles Biegsame, Weiche ist auf Dauer allem Harten überlegen, so wie das Wasser dem Stein", so entwickelten sich aus dieser Einsicht wellenförmig kreisende Bewegungen, dem Wechselspiel von Yin und Yang entsprechend, mit der Möglichkeit des Schwächeren, sich dem übermäßigen Gegner dadurch zu entziehen, daß er diesen ins Leere laufen läßt. In China preist man die Langzeitwunderwirkungen dieser Körperkunst, die dem regelmäßig Übenden "die Geschmeidigkeit eines Kindes, die Gesundheit eines Holzfällers und die Gelassenheit eines Weisen" verspricht.

Qi Gong Seminare finden mehrmals im  Jahr als 5 Tage Intensivseminare mit Susanne Preiss im Kloster Loccum und auf Mallorca statt.